Der grüne Adler

April 2018

Georg von Koppen
Georg von Koppen: Gutes Privatkunden-Management bringt guten Ertrag.

Guten Tag, liebe Leserin, lieber Leser,

von Paradigmenwechsel wird immer wieder gesprochen: Was ist das genau? Kehrtwende, alles auf den Kopf stellen, Drehung um 180 Grad, in Frage stellen, was bisher war... Bei dem Thema Personal ist das gerade ganz aktuell und viele Unternehmer sind dabei, den Kopf in den Sand zu stecken. Weil vieles anders wird.
Aber Stopp: Die Herausforderungen rund um Personal, Personalfindung und attraktiver Arbeitgeber lassen sich gestalten! Jetzt. Am besten gleich damit beginnen, weil nur wenige die Chancen erkennen und die anderen den Kopf... siehe oben. 
Also das Jetzt verändern, das Morgen gestalten.
Ich freue mich, Sie zu sehen und Sie bei Ihren Veränderungswünschen zu untertsützen, damit Sie passende Mitarbeiter finden und Ihre Kunden optimal bedienen können.

Ihr Georg von Koppen

Aktuell: Alles auf den Kopf gestellt: Paradigmenwechsel beim Personal
Praxis-Tipp: "Niemand liest Stellenanzeigen..."
Das beschäftigt einige: Wie lange boomt es noch?
Georg von Koppen: Aus dem Viertelkreis wird ein ganzer Kreis...


Alles auf den Kopf gestellt: Paradigmenwechsel beim Personal

Überall ist zu hören: "Fachkräftemangel! Es gibt keine Fachkräfte mehr!" Kommt ein Unternehmer von den alljährlichen Jahresversammlungen der Branche zurück, nimmt er aus den Kollegen-Gesprächen auch die Bestätigung mit: "Das ist bei allen Kollegen genauso wie bei uns!" Dadurch entsteht gerade eine Ohnmacht in vielen Unternehmen. Einige Unternehmen haben inzwischen den Blick auf "Verkleinern des Unternehmens" gerichtet, auch wenn sie volle Auslastung über Monate haben: "Wir suchen schon lange ohne Erfolg Mitarbeiter!"  Also eher "abschalten" statt "etwas unternehmen"? Es ist provokant: Die GaLaBau-Statistik 2017 zeigt, dass in der Branche 117.131 Mitarbeiter beschäftigt sind. Sind da auch zwei, drei oder vier gute Mitarbeiter für sie darunter? 

"Es gibt sie, die guten Mitarbeiter, nur arbeiten Sie gerade bei einem Ihrer Kollegen."

Eine Beobachtung: Immer wieder lasse ich Unternehmer in Beratungsgesprächen und beim Unternehmerforum notieren, was ihre Kernaufgaben sind. Akquisition, Bauleitung, Abrechnung, allgemeine Organisation stehen an der Spitze dieser Listen. Aus Sicht der Beratung tauchen Fragen auf:

  • Wer im Unternehmen hat den Fokus auf dem Thema Personal und Personal-Marketing?
  • Wer steckt seine Aufmerksamkeit in den gezielten Aufbau, dass Ihr Unternehmer attraktiver Arbeitgeber wird?
  • Wer hat für das gezielte Gewinnen von neuen Mitarbeitern den notwendigen Freiraum?

Man könnte sagen: „Die Stelle ´Personal und Personal-Marketing´ ist in den Unternehmen unterbesetzt“. Und das bekannte Gesetz aus der Quantenphysik bestätigt sich: „Die Energie folgt der Aufmerksamkeit.“

Keine Aufmerksamkeit beim Thema Personal, keine Energie beim Thema Mitarbeitergewinnung, keine neuen Mitarbeiter...
Daraus folgt, dass es notwendig ist, dass die Unternehmen dem Thema „Personal“ eine viel stärkere Aufmerksamkeit geben, wenn Fachkräfte gewonnen werden sollen. Denn heute herrscht beim Personal Verdrängungswettbewerb: Wer einen wirklich attraktiven Arbeitsplatz bietet, sich am besten präsentiert und sich am besten bei potentiellen Mitarbeitern um dessen Mitarbeit bewirbt, hat Chancen, diese auch zu gewinnen.

Neue Herausforderungen

  • Klare Gestaltung der Personalführung mit dem Ziel, als attraktiver Arbeitgeber vorhandene Mitarbeiter zu binden. Und dann sorgen Sie dafür, dass sich das herumspricht.
  • Nutzen Sie „Gedanken- und Sprach-Hygiene“: Verwenden Sie eine positiv ausgerichtete Sprache und richten Sie Ihre Gedanken auf Ihr Ziel aus: “Bei mir arbeiten gut ausgebildete, motivierte Mitarbeiter und es kommen noch mehr gute Mitarbeiter dazu“.
  • Öffnen Sie sich gegenüber Quereinsteigern: Menschen, die einen anderen Beruf gelernt haben und jetzt etwas anderes arbeiten wollen, endlich mal im Freien arbeiten wollen! Wir leben heute in einer Zeit der „Lebens-Brüche“ und da ist es ganz normal, das Leben mal umzukrempeln und die Branche zu wechseln.

Und es gibt bestärkende Beispiele, dass Unternehmen auch 2018 geeignete Mitarbeiter finden, einstellen und an das Unternehmen binden.

Mehr dazu finden Sie auch im Buch "Mitarbeiterführung" von Albrecht Bühler und Georg von Koppen

Paradigmenwechsel beim Personal: Firmen bewerben sich zukünftig beim potentiellen Mitarbeiter.

Praxis-Tipp: Niemand liest Stellenanzeigen...

„Niemand liest Stellenanzeigen. Die Leute lesen, was sie interessiert und manchmal sind das Stellenanzeigen.“ 

frei nach dem Texter Howard Luck Gossage.

Machen Sie Ihre Stellenanzeigen, ob online bei Facebook und auf der Webseite, als Print auf Bannern oder in der Zeitung interessant, denn Sie bewerben sich beim Bewerber! Achten Sie auf die Sprache. Vermeiden Sie vor allem folgende Worte: „Wir“ und „suchen“. Der Grund:

  1. Was "Wir" tun, interessiert kaum einen Menschen. Den Leser interessiert, was er selber davon hat und was zu tun ist, damit er das bekommt, wenn er es will.

  2. "Suchen" ist nicht das Ziel! „Dann suchen Sie bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag“ prophezeite in diesem Zusammenhang ein bekannter Mentaltrainer. Also streichen Sie das Wort aus dem Wortschatz von Stellenanzeigen und entdecken Sie Worte, die das Gegenüber anspricht.

Hier ein paar Headline-Beispiele: Entscheiden Sie selber, was bei einem potentiellen Bewerber die Neugier wecken könnte:

Über 90% der Mitarbeiteranzeigen fangen ähnlich an

  • Mitarbeiter gesucht
  • Wir brauchen Unterstützung!
  • Wir suchen Dich!
  • Wir bieten folgenden Arbeitsplatz:...
  • Zum nächst möglichen Zeitpunkt suchen wir...

Schreiben Sie etwas, das neugierig macht

  • Jetzt oder nie! Komm zu uns.
  • So sieht ein attraktiver Arbeitsplatz aus
  • Meldet Euch: Lösungsfinder und Alleskönner
  • Arbeitsplatzwechsel: einfach anrufen
  • Deine Ist-ganz-einfach-Bewerbung

Empfehlung: Das fließt zukünftig verstärkt in eine Stellenanzeige ein

  • Bewusst sein, dass sich Ihr Unternehmen um den neuen Mitarbeiter bewirbt! Anders ausgedrückt: Die Braut muss hübsch sein. Ihr Unternehmen sollte etwas bieten, damit es sich lohnt, die Stelle zu wechseln.
  • Beschreiben Sie eher die Eckpunkte des Arbeitstags und das Ziel, als nüchterne Aufgaben aufzuzählen.
  • Alle Bewerbungshürden abbauen: Bewerbung muss einfach sein. Für gewerbliche Mitarbeiter kann sicher auf Bewerbungsunterlagen im ersten Schritt verzichtet werden.
  • Sofortige Reaktion des Unternehmens, wenn sich ein Interessent meldet: Hier geht es um eine Zeitspanne für die Reaktion von maximal 60 Minuten, besser 15 bis 30 Minuten. Das lässt sich einrichten. Und dann kurzfristig ein erstes Gespräch vereinbaren.

Wie lange boomt es noch?

In Gesprächen mit Unternehmern wird deutlich: Die allgemeine Weltpolitik schafft Verunsicherung. Seit über 10 Jahren boomt der Privatmarkt im GaLaBau und im Handwerk. Die Bankenkrise 2008 liegt lange zurück und hatte im Privatmarkt nur punktuell Spuren hinterlassen. Die Unternehmen sind seit Jahren auf hohe Auslastung und Marktwachstum ausgerichtet. "Da muss doch in nächster Zeit ein Rückschlag kommen" höre ich hier und da.

Zuerst: Bange machen gilt nicht. Schauen Sie auf Ihren Fokus. Bleiben Sie Ihren Zielen treu und tun Sie alles, um diese Ziele zu erreichen. Dann die Fakten: Es gibt für Bauprojekte und Gärten drei Zyklen, die ein Unternehmer beachten sollte:

1.       Investieren und Bauen

2.       Erhalten, Renovieren und Umgestalten

3.       Pflegen und Reparatur

In einer wirtschaftlich starken Phase steht "Investieren und Bauen" und "Erhalten, Renovieren und Umgestalten" im Mittelpunkt. Immer öfter höre ich von Unternehmern, dass heute die durchschnittlichen Auftragssummen für Gartenaufträge -vor allem bei intensiven Umgestaltungen und qualitätsbewussten Neubauten- deutlich höher sind als noch vor fünf Jahren. Es sind Steigerungen von 50% bis 100%. Das heißt: Es wird immer mehr Geld in den Garten gesteckt. Die Konzentration bei vielen Unternehmen liegt auf der Bauleistung. Vor allem "Pflegen und Reparatur" steht dadurch deutlich im Schatten.

Jetzt wird Pflege und Reparatur immer interessanter

Jetzt kann ein Unternehmer vorsorgen: Pflegen ist auch ein interessantes Geschäftsfeld und wenn der Boom abflacht, wird sicher für kleinere Aufträge noch genügend Luft sein. Wer dann nicht parat ist, wird das Nachsehen haben. Gerade in der Gartenpflege und auch in der Grünpflege lässt sich gutes Geld verdienen, wie seit Jahren viele Unternehmer zeigen. Wenn Sie 50%, 60% oder gar 70% der selbstgebauten Gärten pflegen, ist vorgesorgt. Haben Sie diese Kunden noch nicht als Pflegekunden gewonnen, stehen Sie vor einem großen Auftragspotential für die Zukunft. Natürlich gehört dazu, die Gartenpflege professionell aufzubauen und vor allem mit Pflege- und Pflanzen-Knowhow auszustatten. Dazu passt das firmeninterne Seminar zum Einstieg in das Thema: "Mit Pflanze und Pflege Geld verdienen".


Aus dem Viertelkreis wird ein ganzer Kreis

Sicher ist Ihnen aufgefallen: Das Logo Georg von Koppen hat sich verändert. Nach ca. zehn Jahren war eine Optimierung angebracht. Ausgelöst wurde es durch eine weitere Leistung, die Georg von Koppen seit Sommer 2017 anbietet: NaturCoaching Bodensee. Dort entstand ein neues Logo mit der Idee "Aus dem Viertelkreis wird ein ganzer Kreis. Der Kreis schließt sich im Sinne, dass die Fähigkeiten und Erfahrungen sich verdichten, sich runden und auch neu aufbereitet werden."

Da war es naheliegend, das Logo auch bei Georg von Koppen in die neue Linie zu bringen, die Farben neu abzustimmen und die bewährte Schrift beizubehalten. Und so bekam auch der grüne Adler eine neue Feder. ;-))
Georg von Koppen und  NaturCoaching Bodensee


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Jetzt Seminare ganz individuell und betriebsintern buchen: Die Seminare von Georg von Koppen können Sie auch für Ihr Unternehmen bestellen. Das Thema wird ganz individuell auf Ihr Unternehmen ausgerichtet und Sie holen den größten Gewinn heraus.

Die Übersicht der aktuellen Seminare mit Georg von Koppen finden Sie hier.

Georg von Koppen unterstützt Unternehmer darin, mit Privatkunden-Aufträgen gute Ergebnisse zu produzieren.
Übersicht und Details finden Sie hier: Georg von Koppen und  NaturCoaching Bodensee

© Baustellenfoto: Andreas Krappweis

Georg von Koppen
April 2018